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Mit Kindern über häusliche Gewalt sprechen

Mit Kindern über häusliche Gewalt sprechen

Wenn Kinder häusliche Gewalt erleben, fehlen ihnen häufig die Worte für das, was sie belastet. Manchmal erzählen sie direkt, manchmal zeigen sie ihre Sorgen über ihr Verhalten, im Spiel oder in Bildern. Für pädagogische Fachkräfte kann es herausfordernd sein, diese Signale wahrzunehmen und gleichzeitig einen guten Weg zu finden, mit dem Kind darüber ins Gespräch zu kommen.

Wie frage ich nach, ohne Druck auszuüben? Was darf ich sagen? Was sollte ich besser vermeiden? Und wie vermittle ich dem Kind: Ich sehe dich, ich höre dir zu und du bist nicht allein?

In diesem Fortbildungsmodul steht die achtsame und kindgerechte Gesprächsführung im Mittelpunkt. Sie lernen, wie Sie Kindern einen geschützten Gesprächsraum anbieten und ihnen ermöglichen können, von ihren Erfahrungen zu erzählen, ohne sie zu bedrängen oder durch suggestive Fragen zu beeinflussen.

Gemeinsam beschäftigen wir uns unter anderem mit:
der eigenen Haltung im Gespräch mit betroffenen Kindern
kindlichen Ausdrucksformen und möglichen Signalen von Belastung
Gesprächseinstiegen, die Sicherheit und Vertrauen schaffen
hilfreichen und weniger hilfreichen Fragen und Formulierungen
dem Umgang mit Schweigen, Tränen, Rückzug, Wut oder widersprüchlichen Aussagen
der Bedeutung von Zuhören, Aushalten und nonverbaler Kommunikation
der Frage: Was braucht das Kind jetzt von mir?
dem Spannungsfeld zwischen Offenheit, Schutz und professioneller Verantwortung
den eigenen Handlungsmöglichkeiten und Grenzen
dem Umgang mit eigenen Emotionen und der notwendigen Psychohygiene

Anhand von praxisnahen Fallbeispielen, Gesprächssituationen und kleinen Übungen können Sie verschiedene Gesprächsführungen ausprobieren und reflektieren.

Ein besonderer Blick gilt der Frage, wie Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit und ihrer eigenen Stimme gestärkt werden können. Kinder müssen nicht alles erzählen und dürfen selbst bestimmen, was sie mitteilen möchten und was nicht. Gleichzeitig tragen Erwachsene die Verantwortung, aufmerksam zuzuhören, behutsam nachzufragen, Grenzen zu achten und bei Anhaltspunkten für eine Gefährdung die notwendigen professionellen Schritte einzuleiten.

Zielgruppe sind pädagogische Fachkräfte aus Kita, Schule, Jugendhilfe und anderen sozialen Einrichtungen.

Mit Kindern über häusliche Gewalt sprechen

Mit Kindern über häusliche Gewalt sprechen

Wenn Kinder häusliche Gewalt erleben, fehlen ihnen häufig die Worte für das, was sie belastet. Manchmal erzählen sie direkt, manchmal zeigen sie ihre Sorgen über ihr Verhalten, im Spiel oder in Bildern. Für pädagogische Fachkräfte kann es herausfordernd sein, diese Signale wahrzunehmen und gleichzeitig einen guten Weg zu finden, mit dem Kind darüber ins Gespräch zu kommen.

Wie frage ich nach, ohne Druck auszuüben? Was darf ich sagen? Was sollte ich besser vermeiden? Und wie vermittle ich dem Kind: Ich sehe dich, ich höre dir zu und du bist nicht allein?

In diesem Fortbildungsmodul steht die achtsame und kindgerechte Gesprächsführung im Mittelpunkt. Sie lernen, wie Sie Kindern einen geschützten Gesprächsraum anbieten und ihnen ermöglichen können, von ihren Erfahrungen zu erzählen, ohne sie zu bedrängen oder durch suggestive Fragen zu beeinflussen.

Gemeinsam beschäftigen wir uns unter anderem mit:
der eigenen Haltung im Gespräch mit betroffenen Kindern
kindlichen Ausdrucksformen und möglichen Signalen von Belastung
Gesprächseinstiegen, die Sicherheit und Vertrauen schaffen
hilfreichen und weniger hilfreichen Fragen und Formulierungen
dem Umgang mit Schweigen, Tränen, Rückzug, Wut oder widersprüchlichen Aussagen
der Bedeutung von Zuhören, Aushalten und nonverbaler Kommunikation
der Frage: Was braucht das Kind jetzt von mir?
dem Spannungsfeld zwischen Offenheit, Schutz und professioneller Verantwortung
den eigenen Handlungsmöglichkeiten und Grenzen
dem Umgang mit eigenen Emotionen und der notwendigen Psychohygiene

Anhand von praxisnahen Fallbeispielen, Gesprächssituationen und kleinen Übungen können Sie verschiedene Gesprächsführungen ausprobieren und reflektieren.

Ein besonderer Blick gilt der Frage, wie Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit und ihrer eigenen Stimme gestärkt werden können. Kinder müssen nicht alles erzählen und dürfen selbst bestimmen, was sie mitteilen möchten und was nicht. Gleichzeitig tragen Erwachsene die Verantwortung, aufmerksam zuzuhören, behutsam nachzufragen, Grenzen zu achten und bei Anhaltspunkten für eine Gefährdung die notwendigen professionellen Schritte einzuleiten.

Zielgruppe sind pädagogische Fachkräfte aus Kita, Schule, Jugendhilfe und anderen sozialen Einrichtungen.

14.10.26 03:46:32